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IP Dynamics treibt Unified-Communications auf Linux Thin Clients voran

16.05.2017

Linux Thin Clients

Skype for Business-Experten trieben die Entwicklung voran.

Telefonieren mit Skype for Business – dank bandbreitenstarkem Internet, leistungsfähiger Hardware und qualitativ hochwertigen Headsets gehört dies in vielen Unternehmen zum Standard. Zumindest, wenn das Unternehmen Windows-Rechner einsetzt. Unternehmen, die auf Linux-Clients setzen, konnten die Sprachfunktionen von Skype for Business bis dato nicht störungsfrei nutzen. Nun funktionieren Headsets von Sennheiser und Skype for Business auch auf Linux Thin Clients problemlos miteinander, dank dem aktualisierten Plugin „HDX“ von Citrix. Voran getrieben wurde der Entwicklungsprozess von dem Skype for Business-Spezialisten IP Dynamics, der über mehrere Monate testete, Log-Files sammelte, Tickets schrieb und zwischen den Herstellern vermittelte. Eine lauffähige Skype for Business-Installation unter Linux demonstriert IP Dynamics auf der Citrix Technology Exchange Konferenz, die am 29. und 30. Mai 2017 in Bonn stattfindet.

Skype for Business ist eine mächtige Unified-Communications-Plattform, die viele Unternehmen nutzen und schätzen. Im Zuge der digitalen Transformation rückt das klassische Telefon in den Hintergrund. State-of-the-art sind Headsets, nicht nur im Call Center. Mittler der Kommunikation sind PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Sprache über Skype for Business auf Linux Thin Clients – bisher nicht störungsfrei möglich

Unternehmen, die Linux Thin Clients einsetzen, hatten bisher das Nachsehen. Skype for Business konnte über ein virtualisiertes Windows-System zwar eingesetzt werden, Sprache war aber ein Problem. Der Grund: Ein funktionsfähiger Treiber, der Headsets korrekt als Audio-Gerät an das Linux-Betriebssystem koppelt, fehlte. Eingabegeräte wie Maus und Tastatur kollidierten mit dem Headset und funktionierten nicht mehr. Zudem bestanden weitere Probleme, wie Gesprächsabbrüche, eine schlechte Sprachqualität oder Verzögerungen beim Gesprächsaufbau.

„Das ist alles andere als zufriedenstellend, nicht nur, wenn Sie Skype for Business im Call Center nutzen wollen. Wie einer unserer Kunden, ein Versicherer“, erinnert sich Jean-Paul Günther, Systemspezialist für Skype for Business bei IP Dynamics. Aus Sicherheitsgründen setzte das Versicherungsunternehmen auf Linux Thin Clients von IGEL – ein gewichtiges Argument des Virtual Computing ist, dass alle Daten im Unternehmen bleiben. IP Dynamics sollte eine Contact-Center-Lösung aus der Software Voxtron Contact Center und Skype for Business implementieren. „Da wollten wir unseren Kunden nicht im Regen stehen lassen“, fasst Jean-Paul Günther zusammen. Gesagt, getan: IP Dynamics machte sich daran mit den beteiligten Partnern einen lauffähigen Treiber zu entwickeln.

Skype for Business-Experten trieben die Entwicklung voran

Im Skype-Labor von IP Dynamics in Hamburg bauten die Unified-Communications-Experten die Installation des Kunden nach, testeten, suchten Fehler, sammelten Log-Files und schrieben Tickets. „Nicht nur das Testing ist aufwendig. Wir mussten ja auch zwischen Headset-Herstellern, IGEL und Citrix moderieren. Die Unternehmen mussten selbst testen und entwickeln. So dauerte es einige Zeit, bis wir einen funktionierenden Treiber und ein lauffähiges HDX-Modul hatten“, erinnert sich Jean-Paul Günther.

Das aktualisierte HDX-Modul von Citrix verknüpft nun die Headsets von Sennheiser mit Skype for Business unter Linux. „Sennheiser hatte von Anfang an großes Interesse an der Remote-Session-basierten VoIP-Telefonie und brachte hohes Engagement in den Prozess ein“, erinnert sich Jean-Paul Günther. 

Lauffähiges System zum Anfassen

Das Ergebnis dieser Bemühungen – die lauffähige Contact-Center-Lösung in einer Citrix Session, auf Linux Thin Clients von IGEL – präsentiert IP Dynamics auf der Citrix Technology Exchange. Die Konferenz findet am 29. und 30. Mai 2017 in Bonn statt. Interessenten finden IP Dynamics im Foyer RheinEbene.

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