Fachartikel

So gelingt der Umstieg auf IP-Telefonie

12.12.2017

Gut gerüstet für die Zukunft von VoIP

Die Tage von ISDN und der klassischen Telefonanlage sind gezählt. Bis Ende 2018 will die Deutsche Telekom alle Kunden auf Internet-Telefonie umstellen. Zwar ermöglichen manche Anbieter noch eine Gnadenfrist bis 2022, jedoch sollten Unternehmen nun rechtzeitig mit ihrer Migrationsplanung beginnen, denn an der Zukunft von VoIP führt kein Weg vorbei. Die IP-Telefonie bietet zudem einige Vorteile gegenüber ISDN. Beim Umstieg sollten Unternehmen aber auf ein paar Punkte achten, um einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sicherzustellen.

So gelingt der reibungslose Umstieg auf IP-Telefonie

1. Sich von Altlasten befreien und keine alte Telefonanlage hochrüsten.

Zwar ist es möglich, bestehendes ISDN-Equipment übergangsweise über Gateways und Router auch an einem IP-Anschluss zu betreiben, jedoch ist dies keine zukunftsfähige Lösung. ISDN-Anlagen sind Auslaufmodelle, für die es keine Weiterentwicklung geben wird. Statt hier in eine Zwischenlösung zu investieren, die nicht alle Zusatzfunktionen der neuen IP-Technik bietet und auf Dauer nicht Schritt halten kann, empfiehlt es sich, besser gleich auf eine neue reine IP-Anlage zu setzen. Denn die Kosten für eine Aufrüstung der Altanlage sind nicht zwingend günstiger und diese wird dennoch im Laufe der Zeit veralten. Statt eine eigene TK-Anlage zu kaufen und zu betreiben, bietet sich hier zudem die Möglichkeit an, die Telefonie als Service aus der Cloud zu beziehen.

2. Sanfte Migration der neuen IP-Anlage für reibungslosen Geschäftsbetrieb wählen.

Bei der sanften Migration von IP-Telefonie zum bestehenden System existieren vorrübergehend beide Technologien parallel. Erst, wenn alles eingerichtet ist und alle internen Tests erfolgreich waren, wird komplett auf VoIP umgestellt. Dies vermeidet den Totalausfall der Telefonanlage im laufenden Geschäftsbetrieb.

3. Schnelle Internetverbindung.

Achten Sie darauf, dass Sie über eine schnelle Internetanbindung verfügen, die speziell auf IP-Telefonie ausgerichtet ist, sonst stocken die Gespräche oder können ganz abreißen. Am besten besprechen Sie dies mit dem Anlageneinrichter, der die von Ihnen benötigte Telefonanlage und entsprechende Bandbreite genau aufeinander abstimmen kann.

4. Peripherie-Geräte prüfen lassen.

Gibt es Peripherie-Geräte wie beispielsweise Gegensprechanlagen, Türklingel oder Fahrstuhl, die in die IP-Welt mit eingebunden werden sollen?

IP-Telefonie bietet mit der hohen Flexibilität und Skalierbarkeit sowie hilfreichen Zusatzfeatures viele Pluspunkte im Geschäftsalltag. Sprechen Sie uns an, damit Sie gut gerüstet für die Zukunft von VoIP sind.

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